tubular steel classics
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Katalogauszüge

tubular steel classics - 1

Tubulär Steel Classics

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Geschichte. History Moderne der Architektur. Modernism in Architecture 4 Gestalter am Bauhaus. Bauhaus Teachers 5 Thonet und das Bauhaus. Thonet and the Bauhaus 6 Die Entwicklung der Stahlrohrmöbel . The Development of tubulär steel furniture 8 Kalt gebogenes Stahlrohr. Cold-bent tubulär steel 10 Mart Stam . Mart Stam 12 Sitzen wie auf Luft. Like sitting on air 14 Nationalbibliothek Leipzig . Public Library, Leizpig 16 Marcel Breuer. Marcel Breuer 18 Marcel Breuer und Thonet. Marcel Breuer and Thonet 20 Ludwig Mies van der Rohe. Ludwig Mies van der Rohe 24 1927 Das neue Wohnen . 1927 The...

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Mit dem Wirken des Tischlermeisters Michael Thonet (1796 bis 1871) begann unsere traditionsreiche Unternehmensgeschichte. In seinem Werk vollzog sich der Übergang von handwerklicher zu industrieller Möbelfertigung. Der Durchbruch zur industriellen Fertigung gelang Michael Thonet 1859 in Wien mit dem Stuhl Nr. 14, dem später so genannten „Wiener Caféhaus-Stuhl“, bei dem die neuartige Technologie des Biegens von massivem Buchenholz zum Einsatz kam. Die Arbeitsschritte waren industriell standardisiert – erstmals in der Möbelherstellung fand Arbeitsteilung statt. Überdies war der Stuhl einfach...

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Bauhaus Teachers Bauhaus-Lehrer und vom Bauhaus beeinflusste Gestalter waren maßgeblich an der Entwicklung der Stahlrohrmöbel beteiligt, darunter Mart Stam, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe sowie Architekten wie Le Corbusier oder Hans und Wassili Luckhardt. Das Interesse am Umgang mit Stahlrohr stand im Zusammenhang mit dem radikalen Willen zu einem Aufbruch in die Moderne, der sich auch in einer verstärkten Hinwendung zu industriellen Prozessen und Materialien aus Flugzeug- und Fahrzeugbau und in den Konzepten eines Neuen Bauens manifestierte. Bald prägten die Entwürfe der jungen...

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Thonet und das Bauhaus Thonet and the Bauhaus Mit der Krise der bürgerlichen Ideale im Ersten Weltkrieg kam verstärkt der Wunsch nach einer nüchternen, funktionalen Bauweise. Als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ erklärten die Architekten des Bauhauses Michael Thonets Prinzip, Form und Material auf das Wesentliche zu reduzieren, zu ihrer Leitlinie. Thonets Bugholzentwürfe aus dem 19. Jahrhundert, darunter der Kaffeehausstuhl 214 (Nr. 14), waren die ersten in Serie gefertigten Möbel und so Symbol des industriellen Standards sowie Ausdruck des modernen Geistes. Es überrascht daher nicht,...

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Die Entwicklung der Stahlrohrmöbel The Development of tubular steel furniture Die Entwicklung der Stahlrohr-Möbel in den 1920er- und 1930er-Jahren gilt als Meilenstein in der Geschichte des modernen Möbels und in der Unternehmensgeschichte von Thonet. Die klare, offene und schlichte Form der Möbel passte hervorragend zu der neuen, sachlichen Architektur jener Zeit und verkörperte einen ganz neuen Einrichtungsstil. Transparenz, Zurückhaltung und Funktionalität kennzeichnen alle Stahlrohrentwürfe, die in dieser Zeit entstanden. Die bedeutendste „Erfindung” war die des Freischwingers, des...

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Kalt gebogenes Stahlrohr Cold-bent tubular steel Erst das neue Material, kalt gebogenes nahtloses Stahlrohr, macht den Effekt des freien Schwingens möglich. Der Komfort entsteht durch die Federung des Stahlrohrs, die aufwendige Polsterungen überflüssig macht. Durch die Kombination des Stahlrohrs mit Rohrgeflecht, Holz, Leder, Stoff oder Netzgewebe entstehen Möbel, die über eine zeitlose, leicht anmutende Gestaltung verfügen und überdies sehr flexibel und variabel einsetzbar sind. Alle Möbel werden in der Thonet Fabrik in Frankenberg (Deutschland) mit hoher Sorgfalt und in bewährter Qualität...

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Mart Stam Mart Stam, 1899 in Purmerend in den Niederlanden geboren, war einer der bedeutendsten Architekten der Moderne und ein Pionier des modernen Möbeldesigns. 1927 leistete er einen aufsehenerregenden architektonischen Beitrag zur Weißenhof-Siedlung in Stuttgart – als Architekt und Gestalter, der mit Stahlrohr experimentierte. In den Jahren 1928 und 1929 war er als Architekt in Frankfurt am Main und als Gastdozent am Bauhaus in Dessau tätig und hielt dort Vorlesungen über elementare Baulehre und Städtebau. Von 1930 bis 1934 arbeitete Mart Stam in Russland und anderen Ländern; danach war...

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Sitzen wie auf Luft Like sitting on air "Der Stuhl als Gebrauchsmöbel dient zum Sitzen, statt um bewundert zu werden (...)." Als Mart Stam 1927 seinen bahnbrechenden hinterbeinlosen Stuhl, der aus seinen 1925 durchgeführten Experimenten mit Gasleitungsrohren hervorgegangen war, bei der Eröffnung der Weißenhof-Siedlung Stuttgart der Öffentlichkeit vorstellte, revolutionierte er damit das moderne Möbeldesign. Stam kam es zu dieser Zeit noch nicht auf den federnden Effekt kalt gebogenen Stahlrohrs an, sondern auf die schnörkellose, sachliche Form, die sich perfekt in die modernen Gebäude...

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Nationalbibliothek Leipzig Public Library, Leizpig Seine klare, zurückhaltende Form macht den S 43 zu einem exemplarischen Entwurf im Geiste der Moderne. Mart Stam setzte bei dem Freischwinger auf Geradlinigkeit in der Form, auf ästhetische Sparsamkeit der Konstruktion und auf den Nutzen verbesserten Sitzkomforts. 1933 wurde die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig mit dem Klassiker S 43 F ausgestattet. Durch den 2. Weltkrieg und die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik war es nicht möglich die dortige Bestuhlung zu ersetzen oder zu ergänzen. Nach dem Fall der innerdeutschen...

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Marcel Breuer Marcel Breuer, geboren 1902 im ungarischen Pécs. Nach einem abgebrochenen Kunststudium studierte er von 1920 bis 1924 am Staatlichen Bauhaus Weimar. Von 1925 bis 1928 übernahm er die Leitung der Tischlereiwerkstatt am Bauhaus, das inzwischen nach Dessau umgezogen war. In dieser Zeit war er stark vom Konstruktivismus und De Stijl geprägt und entwickelte einige Weg weisende Möbelentwürfe aus Stahlrohr. 1928 ging Breuer nach Berlin, wo er vorwiegend im Bereich Innenarchitektur tätig war. Ab 1931 unternahm er eine Reihe von Reisen, bevor er ab 1932 in der Schweiz an mehreren...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von THONET

  1. Lounge

    59 Seiten

  2. Pure Materials

    16 Seiten

  3. Lounge magazine

    27 Seiten