video corpo

Produkt

Produkt

Zusammenfassung des Produktkatalogs
1. Die EUROGLAS Gruppe
EUROGLAS ist ein führender Hersteller von Basisglas und Teil der Schweizer Glas Trösch Gruppe. Die Gruppe betreibt vier Werke in Europa und produziert täglich über 3000 Tonnen Glas. EUROGLAS engagiert sich für Umweltschutz und Mitarbeiterausbildung und setzt auf innovative Technologien zur Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen.
2. Der Baustoff Glas
Glas ist einer der ältesten künstlich hergestellten Werkstoffe. Die Glasherstellung hat sich über Jahrtausende entwickelt, beginnend mit Glasuren auf Keramiken bis hin zur modernen Floatglasproduktion. Die Erfindung der Glasmacherpfeife revolutionierte die Herstellung von Hohlgefäßen und ermöglichte die Produktion von Fensterscheiben im Römischen Reich.
3. Glaskennwerte und physikalische Grundbegriffe
Diese Sektion behandelt die physikalischen Eigenschaften von Glas, einschließlich Licht- und Strahlungstransmission, Absorption und Reflexion. Der U-Wert und der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) sind wichtige Kennzahlen für die Energieeffizienz von Glasprodukten.
4. Produkte
EUROGLAS bietet eine breite Palette von Glasprodukten an, darunter unbeschichtete Basisgläser (EUROFLOAT), beschichtete Gläser für Wärme- und Sonnenschutz (SILVERSTAR), Verbundsicherheitsglas (EUROLAMEX) und entspiegeltes Glas (LUXAR). Jedes Produkt hat spezifische Anwendungen und technische Eigenschaften.
5. Logistik
Die Logistik umfasst Transportarten und Verpackungsmethoden, um die sichere Lieferung der Glasprodukte zu gewährleisten.
6. Anwendung und Handling
Diese Sektion bietet Anleitungen zur Reinigung, Handhabung und Verarbeitung von Glas, einschließlich der Behandlung von Glasbruch und optischen Phänomenen. Es werden auch produktspezifische Anwendungshinweise gegeben.
7. Normen, technische Regelwerke
EUROGLAS-Produkte entsprechen internationalen und europäischen Normen, die in dieser Sektion detailliert beschrieben werden.
Einleitung zur Geschichte des Glases: Der Text beginnt mit einem historischen Überblick über die Glasproduktion, beginnend mit der venezianischen Glaskunst im 15. bis 17. Jahrhundert, die für ihre Reinheit und Farblosigkeit bekannt war. Die venezianischen Glasmacher hielten ihre Techniken geheim, was ihnen Ruhm und Reichtum einbrachte.
Erstes Gussglasverfahren: Im 17. Jahrhundert wurde in Frankreich das Gussglasverfahren entwickelt, das die Produktion von ebenen Glastafeln ermöglichte. Diese Technik führte zu einer erhöhten Nachfrage nach Glas in verschiedenen Bauwerken.
Entwicklung der Glasarchitektur: Im 19. Jahrhundert entstanden in England Gewächshäuser aus Eisen und Glas, die statische Funktionen übernahmen. Der Kristallpalast in London war ein Höhepunkt dieser Architektur.
Fortschritte in der Glasproduktion: Die Entwicklung des Floatglasverfahrens durch Alastair Pilkington im Jahr 1959 revolutionierte die Glasproduktion, indem es die Herstellung von qualitativ hochwertigen Glastafeln ermöglichte.
Verschiedene Glasarten: Der Text beschreibt verschiedene Glasarten wie Floatglas, Fensterglas, Ornamentglas, Drahtglas, Borosilikatglas, Glaskeramik, Strahlenschutzglas, Kristallspiegelglas, Kristallglas und Kieselglas. Jede Glasart hat spezifische Eigenschaften und Anwendungsbereiche.
Bauen mit Glas: Die Bedeutung von Sicherheitsgläsern wird hervorgehoben, und es wird darauf hingewiesen, dass Glas trotz seiner Festigkeit spröde ist und brechen kann. Eine sorgfältige Planung und die Möglichkeit des einfachen Austauschs von Gläsern sind entscheidend.
Glaskennwerte und physikalische Grundbegriffe: Der Text erklärt die Bedeutung der Glaskennwerte in Bezug auf die Sonnenstrahlung und den Treibhauseffekt. Floatglas hat eine hohe Durchlässigkeit für Sonnenstrahlung, was zu einem Treibhauseffekt führen kann.
Hauptthemen:
  • Strahlungsphysikalische Wirkungsweise: Die Begriffe Transmission, Reflexion und Absorption sind entscheidend für Sonnenschutzglas. Transmission beschreibt das Durchlassen von Sonnenstrahlen, Reflexion das Zurückwerfen und Absorption die Aufnahme der Strahlen.
  • Glaskennwerte: Diese sind wichtige Leistungsmerkmale von Verglasungen und werden meist mit zertifizierten Berechnungsverfahren ermittelt. Wichtige Kennwerte sind Lichttransmissionsgrad, Lichtabsorption, Lichtreflexion, Strahlungstransmission, Strahlungsabsorption und Strahlungsreflexion.
  • Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert): Dieser Wert gibt an, wie viel der auftreffenden Sonnenenergie ins Rauminnere gelangt. Ein hoher g-Wert ist für passive Sonnenenergienutzung optimal, ein niedriger für Sonnenschutz.
  • Beschattungskoeffizient: Dieser wird aus dem g-Wert abgeleitet und vergleicht die Beschattungswirkung einer Verglasung mit herkömmlichen Verglasungen.
  • Selektivitätskennzahl: Das Verhältnis zwischen Lichttransmissionsgrad und Gesamtenergiedurchlassgrad. Eine hohe Zahl bedeutet guten Sonnenschutz bei viel Tageslicht.
  • Allgemeiner Farbwiedergabeindex (Ra): Ein Maß für die Veränderung des Lichts durch eine Verglasung. Ein hoher Index bedeutet geringe Farbveränderungen.
  • UV-Transmission: Sonnenschutzgläser haben eine reduzierte UV-Transmission. Zusätzlicher UV-Schutz kann durch UV-absorbierende Folien erreicht werden.
  • U-Wert: Der Wärmedurchgangskoeffizient misst den Wärmeverlust eines Bauteils. Ein niedriger U-Wert bedeutet geringere Wärmeverluste und Energieverbrauch.
Diagramme und Tabellen:
Die Diagramme zeigen die Transmission, Reflexion und Absorption von Strahlung in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Sie verdeutlichen die unterschiedlichen Eigenschaften von Glas im Umgang mit UV, sichtbarem Licht und Infrarotstrahlung.
Hauptabschnitte:
  • Wärmeabstrahlung und Wärmedämmung: Die Wärmeabstrahlung ist der größte Faktor für Wärmeverlust bei Glasoberflächen. Dünne Wärmedämmbeschichtungen verbessern die Dämmfähigkeit erheblich.
  • Herstellung von Floatglas: Floatglas wird hauptsächlich aus Quarzsand hergestellt. Der Prozess umfasst das Schmelzen der Rohstoffe bei hohen Temperaturen und das Abkühlen, um ein planparalleles Glasband zu erzeugen.
  • Produkte – EUROFLOAT: EUROFLOAT ist unbeschichtetes Basisglas, das in verschiedenen Dicken und Größen erhältlich ist. Es wird aus Quarzsand, Soda, Dolomit und Kalk hergestellt.
  • Technische Daten: Die technischen Daten von EUROFLOAT und EUROWHITE NG umfassen Wärmedurchgangskoeffizienten, Lichttransmissionsgrade und andere optische Eigenschaften, die gemäß europäischen Normen berechnet werden.
  • Physikalische und chemische Eigenschaften: Glas ist ein amorphes Material ohne festes Kristallgitter. Es hat keinen festen Schmelzpunkt und wird als eingefrorene Flüssigkeit betrachtet. Die Zusammensetzung von Kalk-Natron-Glas wird detailliert beschrieben.
  • Mechanische Eigenschaften: Glas hat eine hohe Zug- und Druckfestigkeit, ist jedoch spröde.
Schlüsselgrafiken und Tabellen:
  • Diagramme zur Energieübertragung und Strahlung durch Glas.
  • Tabellen mit technischen Daten zu verschiedenen Glasarten und deren optischen Eigenschaften.
Einleitung
Der Text behandelt die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Glas, insbesondere im Bauwesen. Glas ist elastisch bis zur Bruchgrenze und zeigt keine plastische Verformung wie Metalle. Die Druckfestigkeit von Glas ist hoch, jedoch ist die Zugfestigkeit, insbesondere die Biegezugfestigkeit, entscheidend für seine Anwendung.

Mechanische Eigenschaften
Glas hat eine hohe theoretische Zugfestigkeit, die praktische Zugfestigkeit ist jedoch deutlich geringer. Die Festigkeit wird durch Oberflächenfehler wie Mikrorisse beeinflusst. Die Belastungsdauer beeinflusst die zulässigen Spannungen, wobei Windlasten als Kurzzeitbelastungen und Schneelasten als Langzeitbelastungen gelten.

Vergleich der Werkstoffe
Der Text vergleicht die Elastizitätsmodule und Biegespannungen verschiedener Materialien wie Floatglas, Aluminium und Baustahl. Glas hat eine hohe Druckfestigkeit, aber eine geringere Biegespannung im Vergleich zu Metallen.

Thermische Eigenschaften
Glas hat einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten, der von der Zusammensetzung abhängt. Glaskeramik zeigt praktisch keine Wärmeausdehnung. Die Wärmeleitfähigkeit von Glas ist im Vergleich zu Metallen gering, aber höher als bei Isolationsmaterialien.

Chemische Eigenschaften
Floatglas ist resistent gegenüber den meisten Chemikalien, jedoch nicht gegen Flusssäure. Säuren und Laugen können die Glasoberfläche angreifen, wobei Laugen die Glasstruktur zerstören können.

Strahlungsphysikalische Eigenschaften
Glas ist durchlässig für Sonnenstrahlung, insbesondere für Licht. Die spektrale Durchlässigkeit variiert mit der Dicke des Glases. Floatglas hat hohe Lichttransmissionsgrade und geringe Lichtreflexionsgrade.

Schalldämmung und Beständigkeit
Glas eignet sich zur Schalldämmung, wird jedoch meist in geringen Dicken verwendet. Es ist beständig gegen Rost, Verwitterung und UV-Strahlung.

Zusammenfassung der technischen Kennwerte
Der Text fasst die wichtigsten technischen Kennwerte von Floatglas zusammen, einschließlich Dichte, Härte, Elastizitätsmodul und Wärmeleitfähigkeit.

Lieferprogramm und Paketierung
Es werden die verfügbaren Abmessungen und Dicken von EUROFLOAT und EUROWHITE Gläsern sowie deren Paketierung beschrieben.

SILVERSTAR – Beschichtete Gläser
SILVERSTAR bietet Glasbeschichtungen für Wärme- und Sonnenschutz an, um die Licht- und Energiedurchlässigkeit zu optimieren. Diese Beschichtungen sind besonders für Neubauten, Renovationen und spezielle Gebäudetypen geeignet.
Einleitung
Das Dokument beschreibt die technischen Eigenschaften und Anwendungen von SILVERSTAR-Beschichtungen auf Floatglas, insbesondere im Bereich Wärmedämmung und Sonnenschutz.
Technische Spezifikationen
Floatglas mit einer Dicke von 6 mm wird bei Temperaturen von 300 K und 6000 K untersucht. Die Strahlungsdurchlässigkeit und -absorption werden in verschiedenen Wellenlängenbereichen analysiert.
Magnetron-Beschichtungsverfahren
Das Hochvakuum-Magnetronverfahren wird zur Beschichtung von Glas verwendet. Dabei werden Atome aus einem Targetmaterial durch Ionenbeschuss herausgelöst. Die Beschichtungen bestehen aus mehreren dünnen Metall- oder Metalloxidschichten im Nanobereich.
Produkteigenschaften
SILVERSTAR-Beschichtungen bieten hohe Farbneutralität und sind kaum von normalem Floatglas zu unterscheiden. Sie werden kontinuierlich weiterentwickelt, um spezifische Anforderungen an Sonnenenergie- und Wärmestrahlungsdurchlässigkeit zu erfüllen.
Wärmedämmung
SILVERSTAR Wärmedämmschichten reduzieren die Wärmeabstrahlung und bieten hohe Lichttransmission und Farbneutralität. Sie sind in verschiedenen Schichttypen erhältlich, die unterschiedliche Ug- und g-Werte bieten.
Sonnenschutz
SILVERSTAR Sonnenschutzschichten reduzieren die Energiezufuhr durch Reflexion der Sonnenenergie. Sie bieten hohen Schutz vor Raumaufheizung und sind in verschiedenen Varianten erhältlich, die unterschiedliche g-Werte und Lichttransmissionen bieten.
Kombinationsmöglichkeiten
SILVERSTAR-Beschichtungen können mit Sicherheits- und Schallschutzfunktionen kombiniert werden. Sie sind auch auf extra weißem Glas erhältlich, was die technischen Werte verbessert.
Lieferprogramm
Die Gläser sind in verschiedenen Standardmaßen und Dicken erhältlich. Jede Verpackungseinheit enthält eine Schutzscheibe.
Fazit
SILVERSTAR-Beschichtungen bieten vielseitige Lösungen für moderne Architektur, indem sie Wärmedämmung und Sonnenschutz kombinieren und gleichzeitig hohe Lichtdurchlässigkeit gewährleisten.
Beschichtetes Glas: Beschichtete Gläser reflektieren eingestrahlte Energie nach außen. Der Strahlungsabsorptionsgrad bestimmt, ob das Glas vorgespannt werden muss. Eingefärbtes und beschichtetes Glas wirkt sowohl absorbierend als auch reflektierend und muss in der Regel vorgespannt werden.
Sonnenschutz-Isoliergläser: SILVERSTAR Sonnenschutz-Isoliergläser reflektieren einen Großteil der Sonnenenergie, reduzieren die Energiezufuhr in Innenräume und gewährleisten ausreichende Lichttransmission. Sie sind besonders wertvoll für Gebäude mit hohem Glasanteil, um thermische Behaglichkeit zu gewährleisten und Energieaufwand für Klimatisierung zu sparen.
Isolierglasstress: Der hermetisch abgeschlossene Zwischenraum im Isolierglas ist anfällig für thermische und barometrische Veränderungen. Faktoren wie Einbauhöhe, Luftdruck- und Temperaturveränderungen sowie der Strahlungsabsorptionsgrad beeinflussen die Belastung der Isolierglaseinheit.
Optische Maßnahmen: Um optische Verzerrungen zu minimieren, sollte die dickere Scheibe außen und die dünnere innen verwendet werden. Der Scheibenzwischenraum sollte nicht größer als 16 mm sein.
Vorspannen: Sonnenschutzgläser nehmen mehr Wärme auf als normales Glas. Bei einem Strahlungsabsorptionsgrad über 50 % ist eine Vorspannung in der Regel erforderlich, um Brüche durch thermische Einflüsse zu vermeiden.
SILVERSTAR COMBI Beschichtungen: Diese kombinieren Sonnenschutz und Wärmedämmung in einem Isolierglas. Sie bieten hohe Lichttransmission und reduzieren Wärmeverluste, was den Energieverbrauch senkt.
SILVERSTAR SELEKT: Dieses Isolierglas kombiniert Wärmedämmung mit Sonnenschutz und sorgt für ein angenehmes Raumklima in allen Jahreszeiten. Es ist besonders für Fenster und Fassaden geeignet.
Kombinationsmöglichkeiten: SILVERSTAR Sonnenschutz-Isolierglas kann mit Schallschutz und Sicherheit kombiniert werden. Es ist als Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) erhältlich.
Isolierverglasungen: Modernes Isolierglas erfüllt höchste Anforderungen an Wärmedämmung und Sonnenschutz. Es besteht aus mehreren Glasscheiben, die durch einen Abstandhalter getrennt sind, und bietet hervorragende Wärmeisoliereigenschaften.
Wärmedämmgas und Scheibenzwischenraum (SZR)
Isolierglaseinheiten sind mit Edelgasen wie Argon oder Krypton oder mit trockener Luft gefüllt, um Kondenswasserbildung zu vermeiden. Ein hygroskopisches Entfeuchtungsmittel im Abstandhalter sorgt für Trockenheit im SZR. Der optimale Scheibenabstand für maximale Wärmedämmung variiert: ca. 15 mm für Luft, 16 mm für Argon und 10 mm für Krypton.
Randverbund
Der Randverbund verbindet die Glasscheiben dauerhaft und verhindert Wasserdampfdiffusion. Er muss elastisch auf Volumenänderungen reagieren und beständig gegen chemische Einflüsse und UV-Strahlen sein.
Wärmedämmbeschichtung (SILVERSTAR)
Die Glasscheiben sind mit wärmereflektierenden Schichten veredelt, die mittels Magnetron-Verfahren aufgetragen werden. Diese Schichten verbessern die Wärmedämmung erheblich.
Glasfalzraum/Fensterrahmen
Der Glasfalzraum muss gut entlüftet sein, um den Randverbund vor Feuchtigkeit zu schützen und die Lebensdauer des Isolierglases zu verlängern.
Nutzungsdauer
Die Lebensdauer von Mehrscheibenisolierglas beträgt 20 bis 30 Jahre. Tauwasser im SZR signalisiert das Ende der Nutzungsdauer.
Nutzen von Isolierglas
Moderne Isoliergläser bieten Witterungsschutz, reduzieren Energieverlust, erhöhen Helligkeit und Lebensqualität, bieten solare Wärmegewinne und Sonnenschutz, und sind kombinierbar mit Schallschutz, Brandschutz und Sicherheit.
Energiegewinn und Behaglichkeit
Ein niedriger Ug-Wert reduziert den Wärmeverlust und die Heizkosten. Ein hoher g-Wert ermöglicht solare Wärmegewinne, erfordert jedoch effektiven Sonnenschutz im Sommer.
Thermische Behaglichkeit
Wärmedämm-Isolierglas SILVERSTAR verhindert Kältezonen und unangenehme Luftzüge in Fensternähe. Die Oberflächentemperatur der raumseitigen Scheibe gleicht sich der Raumtemperatur an, was die Behaglichkeit steigert.
Isolierglas Randverbundsystem
Der Randverbund beeinflusst die Wärmedämmung im Randbereich. ACSplus verbessert die Wärmedämmung und minimiert Kondensatbildung, was die Hygiene und Ästhetik verbessert.
Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Schwachstellen, die zu Wärmeverlust und Kondensatbildung führen können. Der ACSplus Randverbund reduziert diese Effekte und verbessert die Gesamtwärmedämmung des Fensters.
Einleitung
Der Text behandelt die Entwicklung und Eigenschaften von Isolierverglasungen, insbesondere die Verbesserung der Wärmedämmung durch moderne Technologien wie Argonfüllungen und spezielle Beschichtungen.
Entwicklung der U-Werte
Die U-Werte von Isolierverglasungen haben sich über die Jahrzehnte erheblich verbessert. Einfache Verglasungen hatten in den 1950er Jahren einen U-Wert von 6,0 W/m2K, während moderne 3-fach-Isoliergläser mit Argonfüllung heute Werte von bis zu 0,4 W/m2K erreichen.
Messung und Berechnung der U-Werte
Der U-Wert, ein Maß für die Wärmedämmung, wird nach den Normen DIN EN 674 und DIN EN 673 gemessen oder berechnet. Ein niedrigerer U-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung.
Faktoren, die den U-Wert beeinflussen
Der Energieaustausch durch Isolierglas erfolgt hauptsächlich durch Strahlung. Die Anzahl der Wärmedämmbeschichtungen, die Art der Gasfüllung und die Breite des Scheibenzwischenraums sind entscheidende Faktoren für den U-Wert.
Produkteigenschaften und Anwendungen
Moderne Isoliergläser wie SILVERSTAR bieten hervorragende Wärmedämmung und sind in verschiedenen Anwendungen einsetzbar, von Wohngebäuden bis zu Passivhäusern. Spezielle Beschichtungen wie SILVERSTAR FREE VISION T verhindern Außenbeschlag und verbessern die Energieeffizienz.
Fazit
Die kontinuierliche Verbesserung der Isolierverglasungstechnologie hat zu erheblichen Energieeinsparungen und einer besseren Nutzung von Wohnräumen geführt. Moderne Verglasungen bieten nicht nur Wärmedämmung, sondern auch ästhetische und funktionale Vorteile.
Technische Spezifikationen von SILVERSTAR FREE VISION T
  • Farbenneutrales Erscheinungsbild.
  • Maximale Abmessungen: 3210 x 6000 mm.
  • 2-fach und 3-fach Isolierglas mit unterschiedlichen Lichttransmissions- und Reflexionswerten.
  • Ug-Wert: 1,1 W/m²K für 2-fach, 0,7 W/m²K für 3-fach Isolierglas.
Verbundsicherheitsglas EUROLAMEX VSG
  • Besteht aus mehreren Glasscheiben mit PVB-Folien.
  • Schutz bei Beschädigung durch Splitterbindung.
  • Einsatzbereiche: Schulen, Überkopfverglasungen, Einbruchschutz, etc.
  • Herstellung: Reinigung, Laminierung, Vorverbund, Autoklavierung.
Herstellungsverfahren
  • Traditionelle Methode mit Walzen und Autoklav.
  • Vakuumverfahren für spezielle Glasaufbauten.
Produkteigenschaften
  • Licht- und alterungsbeständig.
  • Schutz der Ränder gegen Säure und Nässe notwendig.
  • Maximale Produktionsgröße: 3210 x 8500 mm.
Sicherheit mit Glas
  • Unterscheidung zwischen passiver und aktiver Sicherheit.
  • Passive Sicherheit: Schutz vor Verletzungen durch die Verglasung.
  • Aktive Sicherheit: Schutz vor äußeren Angriffen.
Gläser mit Sicherheitseigenschaften
  • ESG: Erhöhte Temperaturwechselbeständigkeit, krümelbildend.
  • VSG: Splitterbindend, durchwurfhemmend, absturzhemmend.
Brüstungsverglasungen
  • Erfordern besondere Sicherheitsanforderungen.
  • Statische Nachweise gemäß DIN EN 1991-1-1 erforderlich.
1. Spezifikationen und Anforderungen
Die Dokumentation beschreibt die Anforderungen an verschiedene Glasarten, insbesondere Verbundsicherheitsglas (VSG), für unterschiedliche Anwendungen wie Schräg-, Dach- und Überkopfverglasungen, Glasböden, Sportstättenverglasungen und konstruktiven Glasbau. Es wird betont, dass Überkopfverglasungen immer aus VSG bestehen müssen, um bei Glasbruch die Sicherheit zu gewährleisten.

2. Sicherheitsmaßnahmen
Für größere Spannweiten von VSG sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um das Herunterfallen von Glaselementen zu verhindern. Beispiele hierfür sind der Einsatz von dreifachem VSG-Aufbau oder die Erhöhung der Auflageflächen.

3. Glasarten und ihre Eignung
Die Eignung verschiedener Glasarten wie Floatglas, ESG, TVG und VSG wird in Bezug auf Verletzungshemmung, Ballwurfsicherheit und Einbruchhemmung bewertet. VSG aus Floatglas oder TVG wird als geeignet für viele Anwendungen angesehen, während ESG und Drahtglas in bestimmten Anwendungen ungeeignet sind.

4. Aktive Sicherheit
Aktive Sicherheitsverglasungen, die nach DIN EN 356 geprüft sind, bieten Schutz gegen Durchwurf und Durchbruch. Die Verglasungsklassen reichen von P1A bis P8B, wobei höhere Klassen eine stärkere Widerstandsfähigkeit gegen Einbruchversuche bieten.

5. Schalldämmung
EUROLAMEX S PHON ist ein schalldämmendes Verbundsicherheitsglas, das eine Verbesserung des Schalldämmmaßes um 3 dB bietet. Es kann sowohl als Einfachverglasung als auch als Isolierglas verwendet werden.

6. Prüfmethoden
Die Stabilität von VSG wird durch Kugelfallprüfungen und Pendelschlagversuche getestet. Diese Prüfungen simulieren die Belastungen, denen das Glas im Einsatz ausgesetzt sein könnte.

7. Lärmquellen und Wahrnehmung
Die Dokumentation beschreibt die Wahrnehmung von Lärm und die Bedeutung von Dezibel als Maßeinheit. Typische Lärmquellen und ihre Lautstärke werden aufgeführt, um die Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen zu verdeutlichen.
Schalldämmung und Bewertungsverfahren
Das bewertete Schalldämmmaß Rw wird durch Messungen bei verschiedenen Frequenzen ermittelt und berücksichtigt die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs. Es ist wichtig, die Schalldämmung in spezifischen Frequenzbereichen zu beachten, insbesondere bei tiefen Frequenzen.

Spektrum-Anpassungswerte C und Ctr
Diese Werte passen das Schalldämmmaß an spezifische Lärmquellen an, wie Straßen- oder Industrielärm. Beispielsweise wird der Wert Ctr für Straßenlärm verwendet.

Normen und Verordnungen
Die DIN 4109 und die Lärmschutzverordnung des Bundes legen Anforderungen an die Schalldämmung fest. Diese beziehen sich auf das gesamte Fenster und nicht nur auf das Isolierglas.

Definitionen und Begriffe
Es werden grundlegende Begriffe wie Schall, Dezibel, Frequenz und Schallpegel erklärt. Der Koinzidenzeinbruch und die Schallpegeldifferenz sind ebenfalls definiert.

Funktion und Aufbau von Schalldämm-Isoliergläsern
Die Schalldämmung kann durch dickere Gläser, asymmetrischen Aufbau, Schalldämmfolien und Gasfüllungen verbessert werden. Ein größerer Scheibenzwischenraum kann ebenfalls die Schalldämmung erhöhen.

Merkmale von Schalldämm-Isoliergläsern
Die Schalldämmung ist formatabhängig und quadratische Formate bieten bessere Werte. Die Schalldämmung von Isolierglas wird durch das gesamte Fenster beeinflusst, einschließlich Rahmen und Dichtungen.

Verbundsicherheitsglas mit Schalldämmfolie
Die Verwendung von speziellen Akustik-PVB-Folien verbessert die Schalldämmung erheblich. Diese Folien bieten auch sicherheitstechnische Vorteile.

Zusammenhänge Isolierglas – Fenster – Fassade
Die Schalldämmung eines Fensters hängt von allen Komponenten ab, nicht nur vom Isolierglas. Eine sorgfältige Abstimmung und Montage sind entscheidend für eine optimale Schalldämmung.
Verbundsicherheitsglas (VSG) und Schallschutz:
  • VSG mit PVB-Folie bietet Schallschutzwerte zwischen 34 dB und 40 dB, abhängig von der Glasdicke.
  • Schallschutz kann mit Wärmedämmung und Sicherheit kombiniert werden.
  • Isolierglas mit Sicherheitsglas zeigt ähnliche Schalldämmwerte wie ohne Vorspannung.
LUXAR Entspiegeltes Glas:
  • Reduziert Reflexionen für klare Sicht, ideal für Museen, Schaufenster und Displays.
  • Verfügbar in verschiedenen Glasstärken und als einseitig oder beidseitig beschichtet.
  • Erfordert spezielle Reinigungs- und Verarbeitungshinweise.
Brandschutzglas FIRESWISS:
  • FIRESWISS FOAM bietet Schutz vor Feuer, Rauch und Hitzestrahlung mit thermischer Isolation.
  • FIRESWISS COOL bietet Schutz bei reduzierter Hitzestrahlung und ist für Fluchtwege geeignet.
  • Beide Gläser sind in verschiedenen Anwendungen und Kombinationen einsetzbar.
Einleitung
Das Dokument beschreibt verschiedene Glasprodukte und deren Anwendungen, insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der Sicherheit. Es werden die Eigenschaften, Herstellung und Veredelung sowie die Logistik der Produkte behandelt.
FIRESWISS COOL - Brandschutzglas
FIRESWISS COOL ermöglicht eine EW-Verglasung mit dünnen Verbundgläsern, die eine Feuerwiderstandsdauer von 30 bis 120 Minuten erreichen können. Es erfüllt die europäischen Prüfnormen und bietet eine hervorragende optische Qualität ohne Verzerrungen. Optionaler UV-Schutz ist möglich, und es bietet zusätzliche passive Sicherheit.
EUROGLAS ESG Flat - Sicherheitsglas
EUROGLAS ESG Flat ist ein thermisch vorgespanntes Glas, das erhöhte Bruchfestigkeit bietet und bei Bruch in stumpfkantige Glaskrümel zerfällt. Es ist für verschiedene Anwendungen geeignet, darunter Sporthallen, öffentliche Gebäude und Fahrzeugverglasungen. Die Produktion erfolgt nach DIN EN 12150.
DURACLEAR - Duschglas
DURACLEAR ist eine Beschichtung, die Glasoberflächen glatt und korrosionsbeständig hält. Sie wird im Hochvakuum-Magnetron-Verfahren aufgetragen und schützt das Glas vor chemischen, thermischen und mechanischen Einflüssen. Die Beschichtung ist leicht zu reinigen und bietet eine hohe Lebensdauer und Brillanz.
Logistik
Die Logistik von EUROGLAS gewährleistet eine termingerechte Auslieferung und optimalen Schutz der Fracht. Verschiedene Transportarten wie Innenlader, Maxi-Trailer und Open-Top Container werden genutzt, um den Materialfluss von der Herstellung bis zur Verarbeitung zu optimieren.
Verpackung und Logistik
Die Verpackung erfolgt in verschiedenen Gestellen: L-Gestell für einseitige Entladung, A-Gestell für beidseitige Entladung und Picture-Frame für Lagerung ohne Gestell. Scherbencontainer dienen der Rückführung von Glasscherben.

Glasreinigung
Zur Reinigung der Glasoberfläche werden weiche Schwämme und warme Seifenlauge empfohlen. Hartnäckige Verunreinigungen sollten mit geeigneten Lösungsmitteln entfernt werden. Abrasive Reinigungsmittel und metallische Gegenstände sind zu vermeiden.

Glasbruch
Glas kann durch thermische Überbelastung oder mechanische Einwirkungen brechen. Thermoschocks sollten durch ausreichende Belüftung und Abstand zu Wärmequellen vermieden werden. Spontanbrüche bei ESG können durch Heißlagerungsprüfungen reduziert werden.

Optische Phänomene
Glas kann Eigenfarben und Farbunterschiede aufweisen, die durch Rohstoffe und Beschichtungen bedingt sind. Interferenzerscheinungen sind physikalische Gegebenheiten und beeinträchtigen die Funktion des Glases nicht.
Isolierglaseffekt (Doppelscheibeneffekt):

Isolierglas enthält ein eingeschlossenes Luft-/Gasvolumen, dessen Zustand durch barometrischen Luftdruck, Höhe der Fertigungsstätte und Lufttemperatur bestimmt wird. Veränderungen in der Höhe, Temperatur oder Luftdruck führen zu Wölbungen der Glasscheiben und optischen Verzerrungen. Diese Verformungen hängen von der Steifigkeit, Größe der Glasscheiben und Breite des Scheibenzwischenraumes ab.

Anisotropien (Irisation):

Bei wärmebehandelten Gläsern treten Anisotropien auf, die durch unterschiedliche Spannungen im Glasquerschnitt entstehen. Diese Spannungsfelder sind in polarisiertem Licht sichtbar und erscheinen als farbige Zonen.

Kondensatbildung:
  • Kondensation auf Scheiben-Außenflächen: Tritt auf, wenn die Glasoberfläche kälter als die umgebende Luft ist. Moderne Isoliergläser mit höherer Wärmedämmung reduzieren dieses Phänomen.
  • Kondensat raumseitig: Wird durch Behinderung der Luftzirkulation und hohe Innenfeuchtigkeit gefördert. Wärmedämm-Isoliergläser minimieren dieses Problem.
  • Taupunktbestimmung: Die Tabelle zeigt kritische Oberflächentemperaturen in Abhängigkeit von Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit, bei denen Kondensat entstehen kann.
Störende Spiegelungen verhindern:

LUXAR ist ein beschichtetes Glas, das Spiegelungen minimiert. Die Entspiegelungswirkung ist optimal bei senkrechter Sicht und bleibt bis zu einem Betrachtungswinkel von ca. 45° erhalten.

Produktspezifische Anwendungshinweise:
  • Transport und Verpackung: Beschichtetes Glas wird mit speziellen LKWs geliefert und in verschiedenen Formaten verpackt. Die Lagerung muss trocken und ohne direkte Sonneneinstrahlung erfolgen.
  • Handling: Die Beschichtung darf nicht mit bloßen Händen berührt werden. Saubere Spezialhandschuhe sind erforderlich, und Saugerüberzieher sollten verwendet werden, um Abdrücke zu vermeiden.
1. Einleitung

Das Dokument behandelt die Handhabung und Verarbeitung von SILVERSTAR Wärmedämmglas, einschließlich der Anforderungen an den Zuschnitt, die Randentschichtung, Lagerung und Isolierglasfertigung.

2. Zuschnitt des Glases

Beim Zuschnitt von SILVERSTAR Wärmedämmglas ist darauf zu achten, dass die Beschichtung nicht mit bloßen Händen berührt wird. Es sind saubere, trockene Spezialhandschuhe zu tragen. Der Schneidtisch muss frei von Glassplittern sein, und die Schichtseite des Glases sollte immer nach oben zeigen.

3. Randentschichtung

Die Randentschichtung kann direkt beim Zuschnitt oder später erfolgen. Schleifstäube müssen ausreichend abgesaugt werden, um Kratzer zu vermeiden. Die Qualität der Randentschichtung muss sichergestellt sein, um eine gute Haftung des Butyls und Gasdichtigkeit zu gewährleisten.

4. Lagerung

Gläser sollten in einem trockenen, abgeschlossenen Gebäude ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Die Luftfeuchtigkeit darf 60 % nicht übersteigen. Zugeschnittenes Glas muss innerhalb von 8 Stunden weiterverarbeitet werden.

5. Isolierglasfertigung

Die beschichtete Seite des Glases muss immer zum Scheibenzwischenraum gerichtet sein. Beim Waschen sind weiche Bürsten und enthärtetes Wasser zu verwenden. Die Waschmaschine sollte regelmäßig gewartet werden.

6. Qualitätskontrolle

Es wird empfohlen, nach jedem Arbeitsschritt eine Inspektion der Gläser vorzunehmen, um Fehler frühzeitig zu erkennen. Die Annahmekriterien für Fehler bei beschichtetem Glas richten sich nach EN 1096-1.

7. Empfehlungen

Korkplättchen sollten nicht mit der Saugseite auf die Beschichtung gesetzt werden, um dauerhafte Abdrücke zu vermeiden. Sie sollten maximal im Bereich der Randentschichtung angebracht werden.

Aufkleber und Etiketten: Es wird empfohlen, Etiketten mit Acrylkleber zu verwenden, da sie mehrfach abziehbar sind und die geringsten Abdrücke auf Glas hinterlassen.
Floatglas: Bei Standardisolierglas sollte die unbeschichtete Scheibe außen verbaut werden, vorzugsweise mit der Zinnseite des Floatglases auf Position 1.
Waschprozess: Biologische Kontamination kann durch Verfärbung von Rollen oder schleimartige Beläge angezeigt werden. Der Einsatz eines geeigneten Biozids und die Absprache mit dem Maschinenlieferanten sind empfohlen.
Lagerung von beschichtetem Isolierglas: Direkte Sonnenstrahlung oder Teilbeschattung sollte vermieden werden, um thermische Brüche zu verhindern.
Identifizierung: Verschiedene Geräte wie Durchgangsprüfer oder UV-Lampen können zur Identifizierung der Schicht- und Zinnseite verwendet werden.
Normen für Glas im Bauwesen: Eine Vielzahl von DIN-Normen regelt die Eigenschaften und Prüfverfahren für Glas, darunter Sicherheitsverglasung, Wärmedurchgangskoeffizienten und Schallschutz.
SILVERSTAR SUNSTOP T Sonnenschutzglas: Dieses vorspannbare Glas gibt es in verschiedenen Farbnuancen. Die optischen und strahlungsphysikalischen Werte ändern sich während des Vorspannprozesses.
Qualitätskontrolle: EUROGLAS führt regelmäßige Prüfungen der optischen und mechanischen Eigenschaften durch, um die Reproduzierbarkeit sicherzustellen.
Vorspannprozess: Sorgfältiger Umgang mit dem Glas ist notwendig, um Kratzer zu vermeiden. Lagerung sollte unter bestimmten zeitlichen Richtwerten erfolgen.
Technische Hinweise: Die Beurteilung von Sonnenschutz-Isolierglas erfolgt nach DIN EN 1096-1. Thermische Bruchgefahr besteht bei ungleichmäßiger Erwärmung, insbesondere bei teilweiser Beschattung.
Milchige Beläge bei Isoliergläsern: Diese treten vor allem in Übergangszeiten auf und sind auf Ausdünstungen von Baumaterialien zurückzuführen. Sie können durch Reinigung entfernt werden.
Glasverschmutzung und Reinigung:

Glasoberflächen können durch Umwelteinflüsse wie hohe Luftfeuchtigkeit und Staub verschmutzen. Regelmäßige Reinigung reduziert die Staubanfälligkeit. Glasetiketten sind weniger anfällig, da sich kein Haftgrund bildet.

Pflanzenwachstum hinter Wärmedämmverglasungen:

Wärmedämm-Isoliergläser beeinflussen das Pflanzenwachstum kaum, da sie hauptsächlich den Infrarotbereich betreffen. UV-Strahlung, wichtig für das Wachstum, wird nur geringfügig verändert. Spezielle UV-durchlässige Folien können unerwünschtes Wachstum verhindern.

FIRESWISS FOAM Brandschutzglas:

Transport und Lagerung müssen gemäß Herstellerangaben erfolgen. Kontakt mit Zementschlamm sollte vermieden werden, um Schäden zu verhindern.

Spionspiegel Reinigung:

Verwenden Sie weiche Tücher und neutrale Glasreiniger. Scharfe Reinigungsmittel und Rasierklingen sind zu vermeiden.

Verbundsicherheitsglas (VSG):

VSG-Folien sind hygroskopisch und können bei freier Bewitterung leicht abgelöst werden, was jedoch die Sicherheit nicht beeinträchtigt. VSG mit UV-Schutz absorbiert 99,5% der UV-Strahlung, was in höheren Lagen zu beachten ist.

Fassadengestaltung und Sichtbehinderung:

Neue Fassadenelemente können die Sicht behindern. Bei der Planung sollten gesundheitliche Anforderungen berücksichtigt werden.

Normen und technische Regelwerke:

Normen erleichtern den sicheren Umgang mit Produkten und werden regelmäßig überprüft. Internationale Normen (ISO) fördern den globalen Austausch. Europäische Normen (CEN) erleichtern den Warenfluss in Europa. Deutsche Normen (DIN) berücksichtigen nationale Besonderheiten.

Mehr anzeigen

Katalogauszüge

Produkt-1

Produkte und Daten 4. Auflage

 Katalog auf Seite 1 öffnen
Produkt-2

4. Auflage Herausgeber: EUROGLAS © Copyright 2014 by EUROGLAS, Haldensleben Grafische Bearbeitung: Team Absatzförderung GmbH, Filderstadt Gilt für Print- und elektronische Medien, auch auszugsweise. Eine Veröffentlichung ist ohne ausdrückliche Zustimmung (auch für Fremdsprachen) nicht gestattet. Die aufgeführten technischen Daten entsprechen dem aktuellen Stand bei Drucklegung und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Sofern nicht anders vermerkt, beruhen diese auf Berechnungen auf Grund von Messungen an Standardaufbauten. Die licht- und energietechnischen Angaben, richten sich nach...

 Katalog auf Seite 2 öffnen
Produkt-3

Als Partner an Ihrer Seite möchten wir Sie als Planer, Verarbeiter und Architekt bei der täglichen Arbeit unterstützen. Dieses Buch beschreibt die Werte und Eigenschaften unserer Markenfamilien und deren Produkte. Außerdem gibt es Empfehlungen zur richtigen Anwendung. Sie erhalten Einblick in die Produktionsmethoden und in physikalische Zusammenhänge. Dazu gibt es Hinweise auf die Besonderheiten des Baustoffes Glas. Wir bleiben nicht stehen, unsere Produkte durchlaufen einen ständigen Verbesserungsprozess und es kommen innovative Gläser dazu. Die Inhalte des Buches werden deshalb periodisch überarbeitet....

 Katalog auf Seite 3 öffnen
Produkt-5

Inhaltsverzeichnis 1. Die EUROGLAS Gruppe 3. Glaskennwerte und physikalische Grundbegriffe 7. Normen, technische Regelwerke

 Katalog auf Seite 5 öffnen
Produkt-6

2.3.4. Drahtornament-, Drahtglas und poliertes Drahtglas 21 2.3.11 .Verfügbare Dicken verschiedener Gläser 22 2.4. Allgemeine Bemerkungen zum Bauen mit Glas 22 2.4.1. Sicherheitsgläser müssen geplant und vorgeschrieben werden 23 2.4.2. Auch die stärksten Gläser können brechen 23 2.4.3. Gläser sollten mit vernünftigem Aufwand ersetzt werden können 23 3. Glaskennwerte und physikalische Grundbegriffe 25

 Katalog auf Seite 6 öffnen
Produkt-7

4.1. EUROFLOAT - Unbeschichtete Basisgläser 33 4.1.3. Physikalische und chemische Eigenschaften von Flachglas 40 4.1.3.7. Zusammenfassung der wichtigsten technischen 4.2. SILVERSTAR - Beschichtete Gläser 55 4.2.3. SILVERSTAR COMBI Beschichtungen 70 4.2.3.1. Anwendung COMBI Beschichtung 71 4.2.5.1. Grundlagen, Energiegewinn, Wohnkomfort 75

 Katalog auf Seite 7 öffnen
Produkt-8

4.3.2. Schutz und Sicherheit mit Glas 104 4.3.2.1. Passive und aktive Sicherheit 104 4.3.2.3. Passive Sicherheit in der Praxis 107 4.3.2.3.6. Passive Sicherheit - Anwendungsempfehlungen 112 4.3.2.4. Aktive Sicherheit in der Praxis 114 4.3.3. EUROLAMEX PHON-Schalldämmendes Glas 116 4.3.5.2. Messkurven und ihre Bedeutung 124 4.3.5.2.2. Schalldämmkurve und bewertetes Schalldämmmafi 125 4.3.5.3. Geltende Normen und Verordnungen 125 4.3.5.4. Definitionen - Begriffsbestimmungen zum Schallschutz 127 4.3.5.5. Funktion und Aufbau von Schalldämm-Isoliergläsern 130 4.3.5.7. Zusammenhänge Isolierglas - Fenster...

 Katalog auf Seite 8 öffnen
Produkt-9

4.4. LUXAR Entspiegeltes Glas (HY-TECH-GLASS) 137 4.4.1. LUXAR Entspiegeltes Glas als Einfachverglasung 139 4.4.2. LUXAR Entspiegeltes Glas als Isolierglas 139 4.4.3. Entspiegeltes Glas LUXAR CLASSIC 140 4.5.1. Brandschutzglas FIRESWISS FOAM - Klassifizierung El 144 4.5.2. Brandschutzglas FIRESWISS COOL - Klassifizierung EW 148 4.6.1. Einsatzbereiche EUROGLAS ESG Fiat 151 4.7. DURACLEAR - Dauerhaft brillantes Duschvergnügen 157

 Katalog auf Seite 9 öffnen
Produkt-10

6.2.1. Glasbruch durch Thermoschock 166 6.2.3. Kratzer und Glasbruch bei Isoliergläsern 167 6.2.4. Glasbruch bei Schiebetüren und -fenstern 168 6.2.5.1. Glasbrüche durch direkten Schlag, Stoß, Wurf oderSchuss 169 6.2.5.2. Glasbrüche durch Biegebeanspruchung, Druck, Sog, 6.2.5.3. Glasbrüche durch lokale Erwärmung oder Schlagschattenbildung 170 6.3.3. Sichtbarer Bereich des Isolierglas-Randverbundes 171 6.3.4. Isolierglas mit innenliegenden Sprossen 172 6.3.5. Interferenzerscheinungen (Brewstersche Ringe, Newtonsche Ringe) 172 6.3.8.1. Kondensation auf Scheiben-Außenflächen (Tauwasserbildung) 174...

 Katalog auf Seite 10 öffnen
Produkt-11

6.4.1.9. Normen für Glas im Bauwesen 188 6.4.3. Technische Hinweise für die Anwendung von Wärme- und Sonnenschutzglas 192 6.4.4. Milchige Beläge bei Isoliergläsern 194 6.4.5. Pflanzenwachstum hinter Wärmedämmverglasungen 194 6.4.6. FIRESWISS FOAM Brandschutzglas 195 6.4.9. Beurteilung sichtbehindernder Fassaden 197 7. Normen, technische Regelwerke 199 7.3. Deutsche / Europäische Normen (DIN EN) 200

 Katalog auf Seite 11 öffnen
Produkt-12

Im EUROGLAS Werk in Osterweddingen laufen täglich bis zu 800 Tonnen Floatglas vom Band. 12 I Die EUROGLAS Gruppe

 Katalog auf Seite 12 öffnen
Produkt-13

1. Die EUROGLAS Gruppe Partner in Glas – dafür steht EUROGLAS seit der Gründung Anfang der 90er Jahre. Entstanden ist EUROGLAS aus dem Verbund fünf unabhängiger mittelständischer Glasverarbeiter. Alle vereinigte ein Gedanke – die unabhängige Glasversorgung. Euroglas ist ein Tochterunternehmen der Schweizer Glas Trösch Gruppe. 1995 ging die erste eigene Floatglasanlage im elsässischen Hombourg (F) in Betrieb. Drei Jahre später das Werk in Haldensleben (D) und 2006 in Osterweddingen (D). Das jüngste Floatwerk wurde 2011 im polnischen Ujazd errichtet. Alle vier Schmelzwannen produzieren täglich...

 Katalog auf Seite 13 öffnen
Produkt-15

2. Der Baustoff Glas 2.1. Geschichtliche Entwicklung Glas gilt als einer der ältesten von Menschen künstlich hergestellten Werkstoffe. Das Rätsel um den Ursprung der Glasherstellung ist jedoch bis heute ungelöst. Die ältesten Glasfunde, als Glasuren von Keramiken, sollen bis auf das 7. Jahrtausend v. Chr. zurückgehen. Ab der Zeit um 3500 v. Chr. kann von einer eigentlichen Glasproduktion gesprochen werden in Form von Glasperlen, später auch Ringen und kleinen Figuren, die in Gussformen hergestellt wurden. Um 1500 v. Chr. wurde die Sandkerntechnik entwickelt. Dabei wurde ein an einer Stange befestigter...

 Katalog auf Seite 15 öffnen
Produkt-16

Verbreitung im römischen Reich Mit der Besetzung Syriens durch die Römer (64 v. Chr.) gelangte die Kunst des Glasmachens in deren Hände und mit der Verbreitung im ganzen Römischen Reich entwickelte sich eine erste Blütezeit der Glaskultur mit der Gründung von Glashütten in Italien. Bereits kurz nach Christi Geburt wurden in Rom die ersten Fensterscheiben in Bürgerhäusern eingebaut und etwa 50 Jahre später entstanden die ersten Römischen Glashütten nördlich der Alpen in Köln und Trier. Mit der Glasmacherpfeife wird ein Posten zähflüssiges Glas entnommen Kathedrale St. Vitus in Prag, Tschechien...

 Katalog auf Seite 16 öffnen
* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.