| | | ■ Motorschutz Alle 1~ Motoren sind serienmäßig mit Thermokontakten ausgestattet. Diese sind teils in Reihe mit der Wicklung verdrahtet, teils auf die Klemmenleiste ausgeführt. Die Mehrzahl der regelbaren 3~ Motoren (außer explosionsgeschützte Ausführungen) ist ebenfalls mit herausgeführten Thermokontakten ausgestattet. Motoren mit Thermokontakten, deren Anschlüsse auf die Klemmenleiste ausgeführt sind Zum vorschriftsmäßigen Anschluss sind Motorvollschutzschalter (siehe Zubehör) oder sogenannte Auslösegeräte einzusetzen. Die mit „TK" bezeichneten Litzen sind mit diesen gemäß Schaltbild zu verbinden. Bei unzulässig hohem Temperaturanstieg der Wicklung (z.B. hervorgerufen durch schwergängige Lager, Blockieren des Laufrades, unzureichende Kühlung, zu hohe Fördermitteltemperatur, 2-Phasen-lauf) spricht der Schutzschalter an und trennt den Motor vom Netz. Die Wiederinbetriebnahme muss durch manuelles Einschalten erfolgen. Im Wiederholungsfall ist die Störungsursache zu erkunden. Diese Lösung bietet eine umfassende Absicherung des Motors, auch bei Regelbetrieb. Sie erfordert die Ausrüstung des Motors mit „herausgeführten" Thermokontakten. Die meisten Helios 1~ und 3~ Ventilatoren sind serienmäßig damit ausgestattet (siehe Angabe Typentabelle). Bei anderen Typen ist dies meist gegen Mehrpreis möglich. Motoren mit „in Reihe geschalteten" Thermokontakten Die Mehrzahl der Helios 1~ Ventilatoren kleiner Leistung (siehe Angabe Typentabelle) sind mit Thermokontakten ausgerüstet, die intern mit der Wicklung verdrahtet sind. Diese reagieren auf unzulässigen Temperaturanstieg im Motor und unterbrechen den Stromkreis. Nach erfolgter Abkühlung schalten sie selbsttätig wieder ein. Das Ansprechen des Thermokontaktes deutet auf das Vorhandensein einer Störungsursache (Schwergängigkeit, Verschmutzung, zu hohe Fördermitteltemperatur) hin. Vor Weiterbetrieb ist diese zu erkunden und zu beseitigen. Motoren mit eingebauten Kaltleitern werden bei größeren Leistungen mit schnellem Temperaturanstieg und erschwerten Betriebsbedingungen bevorzugt. Um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, soll jeder Wicklungsstrang mit einem Kaltleiter-Temperaturfühler ausgerüstet sein (erfolgt auf Bestellung gegen Mehrpreis; bei explosionsgeschützten Kanal-und RD-Dachventilatoren sowie Axial-Hochleistungs- und VAR- | | Ventilatoren größerer Leistung serienmäßig. Siehe Angaben Typentabelle). Diese Fühler sind temperaturabhängige Widerstände. Bei Erreichen der NennAnsprechtemperatur erhöht sich ihr Widerstand sprungartig. Für ihren Anschluss ist ein spezielles Auslösegerät (Typ MSA, siehe Zubehör) einzusetzen. Motoren ohne thermischen Überlastungsschutz können durch Überstrom-Motorschutzschalter mit Bimetall-Relais geschützt werden. Die Installation erfolgt in der Netzzuleitung. Diese Lösung bietet jedoch keinen Schutz bei drehzahlgesteuerten Ventilatoren gegen unzulässig hohe Fördermitteltemperatur und evtl. unzureichende Motorkühlung. Bei polumschaltbaren Motoren ist jede Drehzahl entsprechend abzusichern. ■ Fördermitteltemperaturen Die Serienausführung ist im Bereich von -30 °C bis mindestens +40 °C, kurzfristig auch höher (Ausnahme explosionsgeschützte Ventilatoren) einsetzbar. Ausführungen für höhere Dauertemperaturen sind in den Typentabellen angegeben oder im Bereich der Sonderfertigung möglich. Regelbetrieb Drehzahlgesteuerte Betriebsweise bewirkt eine höhere Motoreigenerwärmung. Die in der Typentabelle genannte max. Fördermitteltemperatur ist gegebenenfalls um 10 °C herabzusetzen. Fördermedium Die Serienausführung ist zur Förderung normal verschmutzter, nicht aggressiver und normal feuchter Luft vorgesehen. Bei abweichenden Betriebsbedingungen ist im Werk anzufragen. ■ Berührungsschutz Teilweise sind die Ventilatoren mit Schutzgittern gemäß DIN EN 60335-1 / VDE 0700 bzw. DIN EN 294 ausgestattet. Abhängig von den Einbauverhältnissen können zusätzliche Schutzeinrichtungen nötig sein. Die Verantwortung für das Einhalten der Sicherheitsbestimmungen obliegt dem Installateur und dem Betreiber. Beim Einbau sind die gültigen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie der Berührungsschutz gemäß DIN EN 294 zu beachten. Der Kontakt mit rotierenden Teilen muss verhindert werden. Es ist sicherzustellen, dass sich im Ansaugbereich keine ansaugbaren Stoffe befinden. Ventilatoren, die durch ihre Einbauweise (z.B. Einbau in Lüftungskanäle oder geschlossene Aggregate) geschützt sind, benötigen kein Schutzgitter, wenn die Anlage ausreichende | | Sicherheit bietet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Installateur für Unfälle infolge fehlender Schutzeinrichtungen haftbar gemacht werden kann. Geeignete Schutzgitter sind als Zubehör erhältlich. ■ Explosionsschutz nach Richtlinie 94/9/EG (ATEX) Helios Ex-Ventilatoren werden seit dem 01.07.2003 nach den Anforderungen der Richtlinie 94/9/EG geliefert. Sie besitzen die EG-Baumusterprüfung. Helios Ex-Ventilatoren eignen sich: - zum Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen. - zur Förderung von explosionsgefährdeten Gas-, Dampfund Luftgemischen. Die Konformitätserklärung nach Richtlinie 94/9/EG bestätigt die Übereinstimmung des Produktes sowie die Anforderungen, Bewertungsverfahren, wie sie nach der EG-Richtlinie festgelegt sind. Sie liegt jedem Gerät bei. Das Helios Qualitätssicherungssystem ist nach der Richtlinie 94/9/EG, Anhang IV zertifiziert. Sie erfüllen die Zündschutzart "e" Erhöhte Sicherheit. Einsatz in Zone 1 und 2. Gerätegruppe II, Kategorie 2G und 3G. ■Der mechanische Teil wird nach VDMA 24169, T1 gefertigt. Anschluss nach einschlägigen Vorschriften vornehmen. Der Motorschutzschalter muss nach VDE 0165, DIN EN 60079-0 bzw. DIN EN 60079-10 ausgewählt und eingestellt werden. Die tE-Zeit ist dem Motortypenschild zu entnehmen. Drehzahlregelung nur bei speziell vorgesehenen Typen in Verbindung mit dem Auslösegerät MSA. In Abhängigkeit vom gewählten Motorfabrikat können die elektrischen Daten von den Katalogangaben auf der Produktseite abweichen. Für die Auslegung möglicher Steuergeräte sind die Typenschild-Daten anzufragen. Sonderausführungen, abnormale Spannungen sowie Zündschutzart „d" Druckfeste Kapselung sind auf Anfrage möglich. ■ IP-Schutzarten legen den Schutz gegen das Eindringen von Festkörpern (1. Ziffer) bzw. Wasser (2. Ziffer) fest: IP X4 - Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. IP X5 - Schutz gegen Strahlwasser aus einer Düse und allen Richtungen. IP 4X - Schutz gegen feste Fremdkörper > 1 mm. IP 5X - Mäßiger Schutz gegen Staub. | | I Prüfzeichen - Approbationen Helios Geräte besitzen einen hohen Qualitätsstandard und entsprechen in ihrer Ausführung nationalen und internationalen Normen. Sie entsprechen auch den Vorschriften des Maschinen-schutzgesetzes und denen der Berufsgenossenschaften. Verschiedene Produkte unterliegen einer Fertigungs-Fremd-überwachung durch den TÜV, den VDE sowie der Forschungsund Materialprüfungsanstalt des Landes Baden-Württemberg, Otto-Graf-Institut. Dementsprechend besitzen verschiedene Gerätebaureihen folgende Zeichen: X\ m VDE- und GS (geprüfte /DEN ^^5^9 Sicherheit) Genehmigunc L_J Ife-' durch VDE-Prüfstelle ' | | |
| | | SEV-Sicherheitszeichen des Eidgenössischen Starkstrominspektorrates, Zürich Prüfzeichen des österreichischen Verbandes für Elektrotechnik DEMKO Sicherheitszeichen der Danmarks Elektriske Materielkontrol SEMKO Sicherheitszeichen der Svenska Elektriska Materialkontrollanstalten NEMKO Sicherheitszeichen der Norges Elektriske Materiellkontrol M.E.E.I. Sicherheitszeichen der MAGYAR ELECTRO-TECHNIKAI ELLENORZO INTEZET, Ungarn Sicherheitszeichen des STAVEBNIHO INZENYRSTVI, Tschechische Rebublik Sicherheitszeichen des DRZAVNI ZAVOD ZA NOR-MIZACIJU I MJERITELJSTVO Republik Kroatien Sicherheitszeichen des nstituts Ukrmetrtest-standard, Ukraine Sicherheitszeichen des Bundesverbandes der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften =ertlgungsüberwachungs-zeichen der Forschungsund Materialprüfungsanstalt Baden-Württemberg und vom TÜV Bayern Bauamtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik Explosionsschutzklasse auf Grund behördlicher Zulassung EG - Konformitätszeichen Schutzart IP X4 Schutzart IP X5 Schutzklasse I | | |