Hauptkatalog - HELIOS VENTILATEURS - #20

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Ventilator, Akustisches Wetterschutzgitter, Thermostat, Filter, Radialventilator


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■ Motorschutz
Alle 1~ Motoren sind serienmäßig mit Thermokontakten ausgestat­tet. Diese sind teils in Reihe mit der Wicklung verdrahtet, teils auf die Klemmenleiste ausgeführt. Die Mehrzahl der regelbaren 3~ Motoren (außer explosionsge­schützte Ausführungen) ist ebenfalls mit herausgeführten Thermokontakten ausgestattet. Motoren mit Thermokontak­ten, deren Anschlüsse auf die Klemmenleiste ausgeführt sind Zum vorschriftsmäßigen Anschluss sind Motorvollschutzschalter (siehe Zubehör) oder sogenannte Auslösegeräte einzusetzen. Die mit „TK" bezeichneten Litzen sind mit diesen gemäß Schalt­bild zu verbinden. Bei unzulässig hohem Temperaturanstieg der Wicklung (z.B. hervorgerufen durch schwergängige Lager, Blockieren des Laufrades, unzu­reichende Kühlung, zu hohe För­dermitteltemperatur, 2-Phasen-lauf) spricht der Schutzschalter an und trennt den Motor vom Netz. Die Wiederinbetriebnahme muss durch manuelles Einschal­ten erfolgen. Im Wiederholungs­fall ist die Störungsursache zu erkunden. Diese Lösung bietet eine umfassende Absicherung des Motors, auch bei Regelbe­trieb. Sie erfordert die Ausrüstung des Motors mit „herausgeführten" Thermokontakten. Die meisten Helios 1~ und 3~ Ventilatoren sind serienmäßig damit ausge­stattet (siehe Angabe Typenta­belle). Bei anderen Typen ist dies meist gegen Mehrpreis möglich. Motoren mit „in Reihe ge­schalteten" Thermokontakten Die Mehrzahl der Helios 1~ Venti­latoren kleiner Leistung (siehe Angabe Typentabelle) sind mit Thermokontakten ausgerüstet, die intern mit der Wicklung ver­drahtet sind. Diese reagieren auf unzulässigen Temperaturanstieg im Motor und unterbrechen den Stromkreis. Nach erfolgter Ab­kühlung schalten sie selbsttätig wieder ein. Das Ansprechen des Thermokontaktes deutet auf das Vorhandensein einer Störungs­ursache (Schwergängigkeit, Ver­schmutzung, zu hohe Förder­mitteltemperatur) hin. Vor Weiter­betrieb ist diese zu erkunden und zu beseitigen.
Motoren mit eingebauten Kaltleitern
werden bei größeren Leistungen mit schnellem Temperaturanstieg und erschwerten Betriebsbedin­gungen bevorzugt. Um einen umfassenden Schutz zu gewähr­leisten, soll jeder Wicklungsstrang mit einem Kaltleiter-Temperatur­fühler ausgerüstet sein (erfolgt auf Bestellung gegen Mehrpreis; bei explosionsgeschützten Kanal-und RD-Dachventilatoren sowie Axial-Hochleistungs- und VAR-
Ventilatoren größerer Leistung serienmäßig. Siehe Angaben Typentabelle). Diese Fühler sind temperaturabhängige Wider­stände. Bei Erreichen der Nenn­Ansprechtemperatur erhöht sich ihr Widerstand sprungartig. Für ihren Anschluss ist ein spezielles Auslösegerät (Typ MSA, siehe Zubehör) einzusetzen.
Motoren ohne thermischen Überlastungsschutz können durch Überstrom-Motor­schutzschalter mit Bimetall-Relais geschützt werden. Die Installation erfolgt in der Netzzuleitung. Diese Lösung bietet jedoch keinen Schutz bei drehzahlgesteuerten Ventilatoren gegen unzulässig hohe Fördermitteltemperatur und evtl. unzureichende Motor­kühlung. Bei polumschaltbaren Motoren ist jede Drehzahl ent­sprechend abzusichern.
■ Fördermitteltemperaturen
Die Serienausführung ist im Be­reich von -30 °C bis mindestens +40 °C, kurzfristig auch höher (Ausnahme explosionsgeschützte Ventilatoren) einsetzbar. Ausfüh­rungen für höhere Dauertempe­raturen sind in den Typentabellen angegeben oder im Bereich der Sonderfertigung möglich.
Regelbetrieb
Drehzahlgesteuerte Betriebsweise bewirkt eine höhere Motoreigen­erwärmung. Die in der Typenta­belle genannte max. Fördermittel­temperatur ist gegebenenfalls um 10 °C herabzusetzen.
Fördermedium
Die Serienausführung ist zur För­derung normal verschmutzter, nicht aggressiver und normal feuchter Luft vorgesehen. Bei abweichenden Betriebsbedin­gungen ist im Werk anzufragen.
■ Berührungsschutz
Teilweise sind die Ventilatoren mit Schutzgittern gemäß DIN EN 60335-1 / VDE 0700 bzw. DIN EN 294 ausgestattet. Abhängig von den Einbauver­hältnissen können zusätzliche Schutzeinrichtungen nötig sein. Die Verantwortung für das Ein­halten der Sicherheitsbestim­mungen obliegt dem Installateur und dem Betreiber. Beim Einbau sind die gültigen Arbeitsschutz- und Unfallverhü­tungsvorschriften sowie der Be­rührungsschutz gemäß DIN EN 294 zu beachten. Der Kontakt mit rotierenden Teilen muss ver­hindert werden. Es ist sicherzu­stellen, dass sich im Ansaugbe­reich keine ansaugbaren Stoffe befinden. Ventilatoren, die durch ihre Einbauweise (z.B. Einbau in Lüftungskanäle oder geschlos­sene Aggregate) geschützt sind, benötigen kein Schutzgitter, wenn die Anlage ausreichende
Sicherheit bietet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Installa­teur für Unfälle infolge fehlender Schutzeinrichtungen haftbar gemacht werden kann. Geeigne­te Schutzgitter sind als Zubehör erhältlich.
■ Explosionsschutz nach Richt­linie 94/9/EG (ATEX)
Helios Ex-Ventilatoren werden seit dem 01.07.2003 nach den Anforderungen der Richtlinie 94/9/EG geliefert. Sie besitzen die EG-Baumuster­prüfung.
Helios Ex-Ventilatoren eignen sich:
- zum Betrieb in explosionsge­fährdeten Bereichen.
- zur Förderung von explosions­gefährdeten Gas-, Dampf­und Luftgemischen.
Die Konformitätserklärung nach Richtlinie 94/9/EG bestätigt die Übereinstimmung des Produktes sowie die Anforderungen, Be­wertungsverfahren, wie sie nach der EG-Richtlinie festgelegt sind. Sie liegt jedem Gerät bei. Das Helios Qualitätssicherungs­system ist nach der Richtlinie 94/9/EG, Anhang IV zertifiziert. Sie erfüllen die Zündschutzart "e" Erhöhte Sicherheit. Einsatz in Zone 1 und 2. Geräte­gruppe II, Kategorie 2G und 3G. ■Der mechanische Teil wird nach VDMA 24169, T1 gefertigt. Anschluss nach einschlägigen Vorschriften vornehmen. Der Motorschutzschalter muss nach VDE 0165, DIN EN 60079-0 bzw. DIN EN 60079-10 ausge­wählt und eingestellt werden. Die tE-Zeit ist dem Motortypen­schild zu entnehmen. Drehzahlregelung nur bei speziell vorgesehenen Typen in Verbin­dung mit dem Auslösegerät
MSA.
In Abhängigkeit vom gewählten Motorfabrikat können die elek­trischen Daten von den Katalog­angaben auf der Produktseite abweichen. Für die Auslegung möglicher Steuergeräte sind die Typenschild-Daten anzufragen. Sonderausführungen, abnormale Spannungen sowie Zündschutz­art „d" Druckfeste Kapselung sind auf Anfrage möglich.
■ IP-Schutzarten
legen den Schutz gegen das Ein­dringen von Festkörpern (1. Ziffer) bzw. Wasser (2. Ziffer) fest: IP X4 - Schutz gegen Spritz­wasser aus allen Richtungen. IP X5 - Schutz gegen Strahl­wasser aus einer Düse und allen Richtungen.
IP 4X - Schutz gegen feste
Fremdkörper > 1 mm.
IP 5X - Mäßiger Schutz gegen
Staub.
I Prüfzeichen - Approbationen
Helios Geräte besitzen einen hohen Qualitätsstandard und entsprechen in ihrer Ausführung nationalen und internationalen Normen. Sie entsprechen auch den Vorschriften des Maschinen-schutzgesetzes und denen der Berufsgenossenschaften. Verschiedene Produkte unterlie­gen einer Fertigungs-Fremd-überwachung durch den TÜV, den VDE sowie der Forschungs­und Materialprüfungsanstalt des Landes Baden-Württemberg, Otto-Graf-Institut. Dementspre­chend besitzen verschiedene Ge­rätebaureihen folgende Zeichen:
X\ m VDE- und GS (geprüfte /DEN ^^5^9 Sicherheit) Genehmigunc L_J Ife-' durch VDE-Prüfstelle '
SEV-Sicherheitszeichen des Eidgenössischen Stark­strominspektorrates, Zürich
Prüfzeichen des österrei­chischen Verbandes für Elektrotechnik
DEMKO Sicherheitszeichen
der Danmarks Elektriske Materielkontrol
SEMKO Sicherheitszeichen
der Svenska Elektriska Materialkontrollanstalten
NEMKO Sicherheitszeichen der Norges Elektriske Materiellkontrol
M.E.E.I. Sicherheitszeichen der MAGYAR ELECTRO-TECHNIKAI ELLENORZO INTEZET, Ungarn
Sicherheitszeichen des
STAVEBNIHO
INZENYRSTVI, Tschechische Rebublik
Sicherheitszeichen des DRZAVNI ZAVOD ZA NOR-MIZACIJU I MJERITELJSTVO
Republik Kroatien
Sicherheitszeichen des nstituts Ukrmetrtest-standard, Ukraine
Sicherheitszeichen des Bundesverbandes der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften
=ertlgungsüberwachungs-zeichen der Forschungs­und Materialprüfungsan­stalt Baden-Württemberg und vom TÜV Bayern
Bauamtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik
Explosionsschutzklasse auf Grund behördlicher Zulassung
EG - Konformitätszeichen Schutzart IP X4 Schutzart IP X5 Schutzklasse I
e
■ Design
Innovation und Funktion in Bezug auf das Produkt-Design verschie­dener Helios Ventilatoren werden bestätigt durch:
Industrie Forum Design Hannover
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