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Kraftbetätigte Fenster (nach MaschRL 2006/42/EG) - 4 Seiten

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Kraftbetätigte Fenster (nach MaschRL 2006/42/EG)

Katalogauszüge

Kraftbetätigte Fenster (nach MaschRL 2006/42/EG) Risikobeurteilung und Schutzmaßnahmen Quetsch- und Schergefahr an Hauptschließkante Antrieb (unvollständige Maschine) Quetsch- und Schergefahr an Nebenschließkanten Gefahrenstelle zwischen Nebenschließkante und Laibung Mögliche Gefahrenstellen bei kraftbetätigten Fenstern Kraftbetätigte Fenster sind mit einem Antriebssystem ausgerüstete Fassadenoder Dachelemente, die als Bestandteil von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie Lüftungsanlagen in Gebäuden unterschiedlichster Art und Nutzung weit verbreitet sind. Durch kraftbetätigte Fenster, insbesondere bei automatischer Ansteuerung, kann ein Gefährdungspotenzial entstehen, dem die Planer mit entsprechenden Vorgaben und die Errichter, Betreiber, bzw. Instandhalter mit der Umsetzung von Schutzmaßnahmen begegnen müssen. Der Weg zu einem sicheren kraftbetätigten Fenster führt über die Risikobeurteilung. Diese umfasst das Abschätzen möglicher Gefahren, das Treffen von geeigneten Gegenmaßnahmen und das Warnen vor Restrisiken. Eine Risikobeurteilung erfolgt nicht erst bei der Montage, sondern sie beginnt bereits frühzeitig in der Planung. Durch die Novellierung des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) wurde die EG-Maschinen-Richtlinie 2006/42/EG verbindlich in Deutschland umgesetzt. In der Produktnorm DIN EN 14351-1 für Fenster und Außentüren wird im Anhang auf die EG-Maschinen-Richtlinie verwiesen. Eine Maschine ist eine mit einem anderen Antriebssystem als der unmittelbar eingesetzten, menschlichen Kraft ausgestatte Einheit miteinander verbundener Teile, von denen mindestens eines beweglich ist. Hierbei ist es unerheblich, ob diese Einheit bereits mit einem Anschlusskabel ausgerüstet ist bzw. an seine Energieversorgung angeschlossen worden ist. Hersteller der Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie ist derjenige, der den Antrieb bzw. das Antriebssystem mit dem Fenster zusammenführt (z.B. Metallbauer, Fensterhersteller oder RWA-Errichter). Der Hersteller einer Maschine oder sein Bevollmächtigter muss dafür sorgen, dass eine Risikobeurteilung vorgenommen wird, um die für die Maschine geltenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen zu ermitteln. Er haftet grundsätzlich für die korrekte Durchführung seiner Risikobeurteilung und die Umsetzung erforderlicher Schutzmaßnahmen im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) – unabhängig davon, in wessen Auftrag er handelt. Die Maschine muss unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Risikobeurteilung konstruiert und hergestellt werden. Was muss ich tun, um die Anforderungen der Maschinenrichtlinie zu erfüllen? »» Risikobeurteilung durchführen »» Schutzklasse ermitteln »» Schutzmaßnahmen umsetzen »» Konformit

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Zuordnung der Schutzmaßnahmen Schutzmaßnahmen sind alle Maßnahmen, die eine Risikominderung herbeiführen. Je nach vorhan­ enem Risiko sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen d zur Risikominimierung notwendig. Für den Einsatz von kraftbetätigten Fenstern in Gebäuden gibt es keine Standardschutzmaßnahmen. Es ist immer eine objektbezogene Risikoanalyse bei der Verwendung von kraftbetätigten Fenstern in Gebäuden nötig, um funktionelle und ökonomisch sinnvolle Lösungen zu finden! Schutzmaßnahmen lassen sich den folgenden Schutzklassen nach untenstehender Tabelle zuordnen. Die geforderte...

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Lösungen von D+H Mit D+H Antrieben lassen sich alle Schutzmaßnahmen realisieren. Schon mit der Standardausführung sind diverse Schutzmaßnahmen realisierbar. Darüber hinaus, sind durch Optionen auch sämtliche anderen Schutzmaßnahmen möglich. Die Optionen sind für viele D+H Antriebe verfügbar. Warnhinweise: Jedem D+H Antrieb liegt ein Aufkleber mit einem Warnhinweis zum Anbringen an dem kraftbetätigten Fenster bei. Schließkräfte 80 N bis 150 N: Bei den meisten D+H Antrieben (außer ZA, DXD und CDP) ist die Schließkraft werkseitig auf den letzten 100 mm auf 150 N begrenzt. Zusätzlich wird die...

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Ermittlung der Schutzklasse Finden Sie Ihren zuständigen D+H Partner in Ihrer Nähe unter: WWW.DH-PARTNER.COM Risikobewertung Beispielhafte Einbausituation ZEICHENERKLÄRUNG: -- sehr geringes Risiko | - geringes Risiko | o mittleres Risiko | + hohes Risiko | ++ höheres Risiko | +++ sehr hohes Risiko QUELLENNACHWEIS: Die Inhalte des Merkblattes entsprechen in Teilen einer Veröffentlichung des ZVEI. Hauptsitz D+H Mechatronic AG Georg-Sasse-Straße 28-32 22949 Ammersbek Deutschland Telefon: +49 40 60565 0 Telefax: +49 40 60565 222 E-Mail: info@dh-partner.com

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